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Messen & Lernen

Ein Instrument für gemeindliches Wohlbefinden

Unser Instrument zur Messung gemeindlichen Wohlbefindens verbindet Theologie und Sozialwissenschaft. Gemeinsam mit unserem Partner, dem Flourishing and the Church Program an der Harvard University, unterstützen wir Gemeinden dabei, Entwicklung sichtbar zu machen – nicht als Ranking, sondern als prozessualer Lernweg.

Was dabei wichtig ist:

  • Messen dient dem Lernen – nicht der Bewertung.
  • Es entsteht ein mehrdimensionales Bild: Individuum, Gemeinde, Sozialraum.
  • Ergebnisse werden zu Gesprächen, Schwerpunkten und nächsten Handlungsschritten.

Unsere komplexe Welt lässt sich nicht durch lineare Ursache-Wirkung-Muster darstellen. Dies gilt auch für Organisationen. Der aus der Biologie stammende Begriff des Organismus scheint sie heute angemessener zu beschreiben. Denn eine Organisation wird durch vielfältige Beziehungen, durch Kommunikation, Kontexte, Haltungen oder Ressourcen beeinflusst. Die Metapher des Organismus schärft unseren Blick für sensorische Fähigkeiten, ´klimatische Bedingungen` und Prozesse innerhalb von Organisationen und zwischen ihnen.

Weiterführende Literatur

  • Kammerer, W., Herbst, M., Ritzer, M., & Todjeras, P. (2025). Wie geht’s denn der Gemeinde? Die Messbarkeit von Well-Being in der Gemeinde – Eine Perspektive kirchenentwickelnden Handelns. Evangelische Theologie, 85(4), 269–285.
  • Herbst, M., Ritzer, M., & Todjeras, P. (im Druck). Flourishing Churches – Gedeihende Gemeinden: Ein theologisches Modell. Theologische Literaturzeitung.
  • Ritzer, M., Herbst, M., & Todjeras, P. (im Druck). Kirchliche Evaluationspraxis im Wandel: Flourishing Congregations als neues Messinstrument. Zeitschrift für Evaluation. 
  • Ritzer, M., Jacobi, C.J., Herbst, M. et al. Religiosity and Flourishing in Europe: Evidence from the Global Flourishing Study. J Relig Health (2025). https://doi.org/10.1007/s10943-025-02519-9