Flourishing: Sprache jenseits der Schrumpfungsrhetorik
2025 wurden die Ergebnisse der ersten Global Flourishing Studie der Harvard University bekannt. Grundlage dafür ist ein Forschungsdesign, das von einem interprofessionellen Team von Wissenschaftler:innen in mehrjähriger Arbeit entwickelt wurde.
In Zusammenarbeit mit Harvard haben wir das Konzept zu einer belastbaren theologischen und empirischen Sprache und zu konkreten Instrumenten weiterentwickelt, die es Gemeinden ermöglicht, jenseits reiner Schrumpfungsrhetorik über Vitalität und Wirkung zu sprechen.
„Flourishing“ zeigt konkret, wie eine gesunde Gemeinde Menschen stärkt und den Kontext positiv verändert:
- Menschen werden ermutigt und getragen.
- Die Gemeinschaft wird beziehungsstark, geistlich wach und handlungsfähig.
- Der Sozialraum gewinnt Anschlussfähigkeit, Vertrauen und Kooperation.
Vinya will nicht ‚noch ein Programm‘ sein.
Vinya will Mut machen und Werkzeuge geben, damit Gemeinde wieder das wird, was sie sein kann: ein Ort, an dem Menschen aufatmen – und Gottes gute Bewegung spürbar wird.
Impulse finden Sie hier:
Viele Gemeinden stehen gerade zwischen Sehnsucht und Realität: viel Herz, wenig Ressourcen; große Fragen, knappe Zeit.
Blühen lassen.
Die Autoren sind begeistert von der christlichen Gemeinschaft und Gemeinde. Das ist gar nicht so selbst verständlich und nicht mehr selbsterklärend in heutigen Zeiten.
Michael Herbst und Patrick Todjeras wollen einen Weg für die lebendige und bescheidene Gemeinde zwischen Vitalismus und Resignation aufweisen, zwischen verantwortlichem Handeln und Überheblichkeit. Es ist ein Grat, den man nur im Gehen meistern kann: zwischen Bemühen, Scheitern und Beschenktwerden.